Luft und Raumfahrt

Der Traum von Fliegen

 

Fluginstrumente

Cockpit eines Passagierflugzeugs
Im Cockpit eines heutigen Flugzeugs herrscht Ruhe, der Pilot kontrolliert und checkt mit seinen Copiloten und mit seinem ( falls noch vorhanden ) Bordingenieur die Instrumente und überlässt das Fliegen während dieser Zeit dem Autopiloten ( nicht die eine Gummipuppe, die in einer Komödie aus den 80ern gezeigt wurde ), der heutzutage sogar landen und starten kann. Der Pilot sollte aber trotzdem nicht wegrationalisiert werden, denn beim Fliegen kann es immer mal wieder zu unvorhergesehenen Betriebsausfällen, des Rechners oder der Elektronik kommen und dann ist es besser, wen noch ein Mensch dort ist, der das Fliegen auch beherrscht. ( PS: Auch die Flugbegleiter haben heutzutage einen Kursus von einigen Stunden Fliegen hinter sich. Sie nennen sich dann "Flight Assistent", wenn sie diesen Kurs erfolgreich absolviert haben ) Der Pilot gibt dem Bordcomputer anhand des GPS, der eingegebenen Software mit den ICAO Karten ( Luftwege und Lauftraumkarten ) und der Flughöhe und des Schubs aus. Dieser Bordcomputer gibt dann über den Autopiloten elektronischen Befehle an Kleinstmotoren, die die Hydraulik der Seile bedienen und somit natürlich dann auch die Ruder, Klappen, Brennstoffsteuerung und Fahrwerk. Im Flugzeug gibt es viele Instrumente, die dann auch noch zur Sicherheit doppelt oder dreifach vorhanden sind. Diese Instrumente machen heute einen Großteil der Luftfahrthilfen aus, die im modernen Cockpit gebraucht werden. Es gibt dort einen Künstlichen Horizont, von Piloten auch "das Auge" genannt, den kreiselkompass ( unmagnetisch in Öl gelagert oder schon elektronisch gesteuert ), den Schubmesser ( ein "Tachometer fürs Flugzeug"), den Höhenmesser, die Treibstoffanzeige, eine Anzeige für die Drehzahl und in ganz großen Flugzeugen einen Monitor zum Einparken, denn ein Pilot kann nciht mal eben in den Rückspiegel schauen! Alle diese Instrumente helfen dem Piloten nur das Flugzeug zu fliegen. Sie sind kein Ersatz für den Menschlichen Instinkt.

Landeanflug

ConcordeBeim Landeanflug werden die Wölbklappen auf eine 30°- Stellung gebracht, damit die Luftströmung abgebremst abgebremst wird. Gleichtzeitig muss die Geschwindigkeit aber gehalten werden um korrekt landen zu sinken. In einer Checkupliste stehht eine genaue Sinkgeschwindgeit bei den wenn man nicht unkontrolliert schneller sinken, und, durch einen Strömungsabriss kurz über dem Boden, nicht unkontrolliert schneller sinken, und, durch einen Strömungsabriss kurz über dem Boden, nicht den Acker pflügen wollte. Nach der Landung werden zusätzlich zu den Fahrwerksbremsen auch noch die Triebwerke auf Umkehrschub ( d.h. umgekehrte Laufrichtung und dadurch umgekehrte Strömung ) geschaltet. Die Wölbklappen können dann auf 45° gestellt werden, wenn man auf einer kurzen Bahn landen will. Aber dieses sollten die Piloten nur im Notfall tun.
Flugzeuge sind heute die wichtigsten Transprotmittel für weite Strecken, um schneller und besser Menschen oder Fracht zu transportieren.

 

Luftfahrtaufkommen

Luftraum Ruhrgebiet ICAO KarteJährlich wächst das Luftfahrtaufkommen, womit wir wieder bei der Einleitung wären, "Über den Wolken....-aber....
Am Frankfurter Flughafen gibt es mittlerweile 80 Starts und Landungen in einer Stunde. Das macht in 21 Stunden 1680 Starts und Landungen. Somit steht heute die Welt des Fliegens jedem offen, sofern er den Flug noch bezahlen kann.
Am Düsseldorfer Flughafen arbeiten mehr als 2000 Menschen. Im Tower der Deutschen Flugsicherung ( DFS ), wo der Luftraum vor dem Start und vor der Landung sowie auch der Roll- und Taxibetrieb am Boden überwacht. wird, herrscht Hochbetrieb. Den überregionalen Luftraum überwacht übrigens Eurocontrol aus Maastricht ( Belgien ), wo 2350 Lotsen ( stand 2004 ) aus gant Europa in Englischer Sprache zusammenarbeiten. Im Tower von Düsseldorf weren Starts und Landungen freigegeben, das Flugzeugen zum Rollen oder hin zum Gate freigegeben und dirigiert, sowie auch die Hilfsfahrzeuge des Bodens mit dem Luftverkehr koordiniert.
Dort wird nach den Starts oder vor den Landungen auch in den Internationalen Lauftraum hinein koordiniert. Eine falsche Angabe bei einer Kreuzung, in der Luft bei der Höhe oder Richtung, oder beim Überqueren eines Taxiways, kann Hunderten von Menschen das Leben kosten. Also ist es eigentlich der Lotse und der Pilot, die miteinander den Flugverkehr sicher machen. Allein über dem Ruhrgebiet gibt es vier große Lufträume, die für den Segelflieger und anderne Sportflugzeugen gesperrt sind. Es sind A) Zivilflugrechtlich genutzte Flächen für Großraumflugzeuge und b) Militärechtlich genutzte Flächen für Tieflieger und andere militärische Zwecke. Auch hier in Lünen müssen die Segelfleiger immer wieder sich beim Tower melden, denn auch die haben einen gesperrten Luftraum, nämlich über den Start und Landeplatz des Rettungshubschraubers "Christoph 8" der am St. Marien Hospital Lünen stationiert ist. Bei weiteren Ausbau  von Flughäfen wird es, wenn es so weiter geht keinen Raum mehr für Sport - und Hobbyflieger geben.
Damit ist dann mit dem Traum vom Fliegen wohl vorbei und die grenzenlose freiheit für immer vorüber.
"Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, alle Ängste, alle Sorgen, sagt man werden verblassen und klein...! ist dann nur noch ein alter Song von Reinhard May!!

 

Diesen Text habe ich 2004 für ein Referat in Naturwissenschaftlichen Physikunterricht geschrieben, wo wir in der Schule das Thema "Fliegen" hatten. Zu dem Zeitpunkt war ich selber noch ein Segelflieger in der Flugsportgruppe Lünen e.V.! Und ein sehr begeisteter Luftfahrtfan. Was ich übrigen auch heute noch bin.

Space Shuttle

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