Luft und Raumfahrt

Der Traum von Fliegen


 
Der Wright Flyer 1

Wright Flyer 1Die Fliegerei steckte am am 17.12.1903 noch in den Kinderschuhen als die Gebrüder in Kitty Hawk North Carolina erste bemannte Motorflüge durchführten. Beim vierten Flug erreichte das Flugzeug "Flyer 1" eine Geschwindigkeit von 48 km/h und legte dabei eine Strecke von 260m  in 59 Sekunden zurück. Angetrieben wurde der "Flyer 1" von einem 12 Ps starken Motor mit einen 2. Propellerantrieb, den die Gebrüder Wright aus Flugzeugteilen und eigenen Schlosserarbeiten hergestellt hatten. Die Deutsche Lufthansa setzte ab 1935 schon das erste Ganzmetallflugzeugen als Fracht- bzw. Passagierflugzeug ein. Es war die Junkers 52, wovon 4800 Exemplare produziert wurden. Sie wurde auch Liebevoll von den Berlinern "Tante Ju" getauft. Mit Ihren 3-BMW-132-A Dreissternmotoren mit je 725 PS Leistung konnte sie ein Gewicht von bis zu 500 Kg und drei Mann Besatzung transportieren. Unter Hitler Regime wurde sie im Krieg als Bomber und Aufklärungsflöugzeug missbraucht. Nach dem Krieg kam sie in 32 Ländern unter der Regie der Aeroloyd zum einsatz. Mit Hilfe dieser 12 Zylinder - Sternmotoren konnten sie Reichweiten bis zu 1300 km bewältigen ( wenn der Tankinhalt reichte ). In den 30er jahren war dieses eine große Leistung.

Triebwerksarten

Triebwerksarten Erklärung
Heute gibt es viele verschiedene Flugzeuge mit vielen verschiedenen Antrieben. Die Prinipien dieser Antriebe sind aber eigentlich nur in 3 Gruppen zu unterscheiden ( nämlich Turboprop- Turbojetstream- und Turbofantriebwerke ) Nur bei den kleinen Flugzeugen findet man noch die alten Propeller und Sternmotorantriebe.

Das Turboproptriebwerk wird in kleinen Sportmaschinen wie die Robin-DR-400 bis in die großen Passagier- und und / oder Frachtflugzeugen eingebaut. Nur die Leistung und die Größe sind natürlich anders bemessen. ( z.B. DO-228 oder - 328 oder die Antonov-An-12 ) Das Turboproptriebwerk besitzt 2-6 Propellerblätter mit einen tropfenförmigen Profil. Wen diese Blätter sich drehen, saugen sie die Luft an und drücken sie nach hinten. Dieser Druck erzeugt einen Rückstoß, um die Maschine mit der Nötigen Geschwindikeit vorwärts zu katapultieren. Das Turbofantriebwerk hat ein ähnliches Prinzip, nur dass statt der Propellerblätter Schaufeln benutzt werden. Die Geschwindigkeitseigenschaften aberändern bereits dadurch. Die Schaufeln saugen die Luft direkt in eine Brennkammer im inneren des Triebwerks. Dort wird die Luft erhitzt und komprimiert um dann nach hinten raus gedrückt zu werden. Der Rückstoß dieser erhitzten Luft sorgt für einen Rückstoß von bis zu 0,6 Mach ( 1 Mach = 330 m/sec ), also 700 bis 720 km/ h. Bei einer Kombination aus Turbopror- und Turbofantriebwerk kann der Pilot über die Brennkammer steuern, ob er eine langsame Geschwindigkeit ( zum Landen oder Gleitfliegen ) oder eine schnelle Geschwindigkeit ( Startphase und Langstreckenüberflüg, Reisegeschwindigkeit ) haben möchte. Hätte der Pilot der Concorde in Paris ein Iijuschin Triebwerk statt eines Rolls-Royce Triebwerks besessen, wäre das Unglück glimpflicher verlauf en oder vermieden werden können. Das Turbojetstream hat mehrere Schaufeln hintereinander, die die Luft ansaugen und komprimieren zu einer Brennkammer leiten, wo die Luft erhitzt wird Danach wird wie beim Turbofantriebwerk die komprimierte erhitzte Luft zum rückstoß über eine kleinere Ausstoßöffnung, komprimiert zu einen Mach.Auch teiweise bis zu 3 bis 4 Mach mittlerweile. Also vierfache Schallgeschwindigkeit. Dieses Triebwerk sorgt für einen Schub von bis zu 4,8 Mach. Dieses Triebwerk wurde in der Concorde, aber auch in den Jets Lookhead F117 Nighthawk und Lookhead F212 Deltafigter "Falconhawk" eingesetzt oder beim neuen Eurofighter.
Den treibstoff bekommen die Triebwerke aus den Tanks in den Tragflügeln.

Funktionsweise Auftrieb

Flugzeugaufbau ErklärungDiese in einem tropfenförmigen 10 - 15° gegossenen Tragflächen haben Wölbklappen an - oder eingebaut ( "verkürzte Flügel"), die beim Ausfahren einen Winkel von 15 bis 45° erzeugen können, zum Steigflug sind bis zu 20° erforderlich. Durch diese Winkelstellung wird ein zusätzlicher Auftrieb erzeugt. Welche Kräfte wirken eigentlich auf das gesamte Flugzeug und halten es in der Luft? Hinter dem Flugzeug, erzeugt durch durch die Triebwerke, entsteht die Vortriebs- oder Schubkraft, vor dem Flugzeug entsteht an den Vorderflächen durch die Reibung eine Widerstandskraft. Dann haben durch die Erde bedingt und durch das Eigengewicht erzuegt noch von oben wirkend die Schwerkraft, und durch die Luftströmung, das Profil der Tragflächen und durch die Wölbklappen erzeugt von unten noch den Auftrieb, der sich gegen diese Schwerkraft behaupten muss. Wir sehen, nicht der Treibstoff, das Können des Piloten, sondern nur diese vier gegengesetzt gepolte, vom Piloten beherrschen, Kräfte, halten das Flugzeug in der Luft. Eigentliche also ganz simpel oder?? Nur für die Beherrschung dieser Elemente braucht es ein bisschen mehr als nur das Wissen. Das muss man immer wieder üben üben und ....üben. Daher muss jeder Pilot, um seinen Schein zu behalten, immer wieder Fliegen.

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