675 Jahre Lünen

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Geschichte der Stadt Lünen

Von den ersten Anfängen bis zum Mittelalter

Denn schon bereits in 800 Jahrhundert fanden sich erste Spuren der Lippestadt.  Der Name Lünen wird erstmals im "Werdener Heberegister" genannt. Denn dort erschienen die Ortsnamen "Nordenliunon" und "Sudenliunon". Nahe der großen Stadt Dortmund, der einstigen Handelsmetropole und Knotenpunkt zwischen Hellweg und Hanseweg, den beiden größten Europäischen Handelsrouten, siedelten sich an der Lippe die ersten Händler an. Und auch entstand an der Lippe eine Art Grenze wo Wegezoll verlangt wurde. Zuerst nur an der Südseite der Lippe entstand damals Lünen.

Lünen Ochsengruppe Alleine
Eine Stadt entwickelte sich. Zu den Händlern, die entlang des Hanseweges und vor den großen Toren Dortmunds ihre Waren anpriesen, gesellten sich Bauern, Schmiede, und all jene die in Dortmund keine Heimat fanden. Lünen wurde eine kleine Bauernschaft. Eine Grenzstadt zwischen den Bistum Münster und der Grafschaft von der Mark aus Köln ist entstanden. Denn die Lippe bildete nicht nur die Grenze zwischen dem Münsterland und den Westfalenland sondern auch zwischen den Bistümern und der Grafschaft und dem Bistum Köln.

Vor dem Jahre 1302 gelangte Lünen in dem Besitz des Grafen Everhard II. von der Mark.

In den Jahren 1336 und 1340 wurde Lünen von Nordufer auf das Südufer verlegt. Mehrmals zog die Stadt von einer Lippeseite zur anderen. Im Jahre 1341 verleihte der Graf Adolf II. von der Mark Lünen seine Stadtrechte. Somit wurde Lünen nun offiziell als Stadt anerkannt.

Lünen musste sich immer wieder verteidigen, Überstand Brände, Belagerungen, Kriege, die Pest, und überschwemmungen. Lünen hat eine bewegende Geschichte. Auch wenn man es dieser Stadt heute nicht so ansieht. Denn vieles musste immer wieder neu aufgebaut werden. Somit gingen Bauten die davon Zeugnis ablegen könnten verloren.

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Zwischen den Jahren 1360 und 1366 wurde innerhalb von Sechs Jahren die St. Georgs Kirche gebaut. Einst war Sie auf einen Hügel gebaut worden und höher als der der Rest der Stadt. Doch mit der Zeit musste Lünen immer wieder wegen Bränden und Kriegen drumherum wieder neu aufgebaut werden. Daher sieht man heute das die Kirche tiefer als die übrige Stadt liegt. Die Stadt entwickelte sich immer wieder neu. Die Kirche blieb erhalten.

Um das Jahr 1555 wurde die Reformation in Lünen eingeführt dank der Thesen des Martin Luther. Die St. Georges Kirche wurde Evangelisch.

Auch den Dreißigjährigen Krieg überstand Lünen von 1618 bis 1648. Dieser brachte Lünen viele Katastrophale folgen ehe es den Westfälischen Frieden gab. Nicht selten gab es Belagerungen, Besatzungen, Einquatierungen und vieles mehr. In Münster wurde dann der Westfälische Frieden geschlossen. 

Leider gab es zwischen 1756 und 1763 wieder Krieg in Lünen. Denn dort lag Lünen in einer Kriegszone. Dieser führte zur Verarmung der Bevölkerung. Doch auch das überstanden die Einwohner der Lippestadt.

 Im jahre 1813 wurde die Grafschaft Mark der preußischen Provinz Westfalen zugeschlagen. Somit gehörte Lünen von nun an Westfalen an.

Ansichten einer Stadt 20160504 111426 Luenen BBS

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